Festgottesdienst mit Apostel Rolf Wosnitzka

Mitte Juni hielt Apostel Wosnitzka in der Gemeinde Gräfenthal einen Gottesdienst ganz im Zeichen der Freude.

Der Apostel legte dem Gottesdienst das Bibelwort aus Psalm 34, aus Vers 6 zu Grunde:

Die auf ihn sehen, werden strahlen vor Freude...“.

Das Psalmwort beschreibt Davids Erfahrungen mit Gott in schwierigen Lebenssituationen. So zum Beispiel in der Situation als David durch König Saul verfolgt wurde. Dieser trachtete ihm nach dem Leben und hat dies massiv betrieben. David war dem König Saul und seinem Gefolge oft lebensbedrohlich nahe. Er musste sich vor ihnen verstecken. Gott errettete ihn aus all seiner Furcht. Sein Vertrauen wurde gestärkt, ohne dass sich die Verhältnisse für ihn änderten. Er konnte aber zu dem Ergebnis kommen: Wer auf den Herrn sieht, der hat Freude.

Gerade in schwierigen Lebenssituationen ist es wichtig, nicht nur das Schwere und das Dunkle, was kaum zu ertragen ist, zu sehen, sondern auf den Herrn zu schauen. Auch der Schächer am Kreuz hat auf den Herrn geblickt. „Gedenke meiner, wenn du in dein Reich kommst.“ - Was mögen in seinem Herzen in seinen letzten Augenblicken für Empfindungen wach geworden sein, als Jesus ihm die Worte sagte: „Heute wirst du mit mir im Paradies sein“?

Wenn ein Mensch vor Freude strahlt, ist ihm das anzusehen. Das hat Wirkung. Auch an uns möge man dieses Strahlen sehen und erleben können. Woher kommt unsere Freude? Freude erleben wir im Gottesdienst, in der Gemeinschaft mit Bruder und Schwester, im innigen Gebet. Die Freude am Herrn ist unsere Stärke! Wir schauen auf Jesus Christus, der wiederkommt. Das ist unsere Freude!

Ein besonderer Höhepunkt des Gottesdienstes war die Spendung des Sakramentes der Heiligen Versiegelung für Sarah aus Neuhaus. Ihr Vater wurde bereits vor einem Jahr versiegelt. Aus verschiedenen Gründen war die Versiegelung von Sarah aber erst jetzt möglich geworden. Ihr freudiges „JA“ zu der Versiegelung bewegte die Gemeinde sehr und hat alle tief berührt! Der Chor sang zu diesem Anlass das Lied „Nimm du mich ganz hin, o Gottessohn. Mit deinem Geiste stets in mir wohn’…“.

Mag Sarah und allen anderen auch dieses Lied ein schöner Wegbegleiter sein.

R.S.